Der Spieler hat Opfern in Österreich durch Versicherungsbetrug 280.000 Dollar gestohlen

Veröffentlicht: 24. November 2022, 08:47 Uhr

Zuletzt aktualisiert: 24. November 2022, 08:47 Uhr

Eine kleine Anzeige bei der Polizeiinspektion im österreichischen Saalfelden deckte einen schweren Betrug auf. Der 45-jährige Burgenländer soll ungarische Arbeiter um Hunderttausende von Dollar betrogen haben, um seine Spiel- und Kaufgewohnheiten für Kryptowährungen anzuheizen.

Österreichische Flagge auf dem Regierungsgebäude
Auf dem Regierungsgebäude weht die österreichische Flagge. Ein Mann, der in diesem Land lebt, organisierte mehrere Betrügereien, die Hunderttausende von Dollar durch Glücksspiele und Investitionen in Kryptowährung einbrachten. (Bild: Dreamstime)

Im Januar dieses Jahres meldete sich ein 24-jähriger Saisonarbeiter aus Ungarn bei der Polizei, weil er glaubte, Opfer eines Betrügers geworden zu sein. Die Polizeibeamten stellten fest, dass er Recht hatte und bei weitem nicht das einzige Opfer war.

Weitere Ermittlungen identifizierten einen 45-jährigen unbekannten Mann aus dem Burgenland, Österreich. Als die Polizei das Rätsel löste, stellte sie fest, dass er von mehreren Opfern Geld erpressen konnte.

Telefonbetrug zum Spaß

Der Betrüger suchte seine Opfer in sozialen Netzwerken. Da er Ungarisch sprach, waren die meisten seiner Zielpersonen ungarische Staatsbürger, die in Österreich gearbeitet hatten und nun wieder im Ausland waren. Offenbar war er in der Lage, die Vor- und Nachnamen sowie die Geburtsdaten der Opfer zu erfassen, wobei er sich auf diejenigen Personen konzentrierte, die ein „öffentliches“ Benutzerprofil auf ihren Social-Media-Profilen wie Facebook hatten.

Mit diesen Informationen und fundierten Kenntnissen des österreichischen Steuersystems war er in der Lage, die Zahlungen umzulenken, die die Personen hätten erhalten sollen. Er zahlte verschiedenen Personen jeweils 500 Euro (521 US-Dollar), um Zugang zu ihren Bankkonten zu erhalten. Auf diese Weise konnte er die Überweisungen zwischen den Konten verteilen und eine Entdeckung vermeiden.

Dank des Betrugs konnte der Mann zwischen März 2020 und April 2022 mindestens 224 Personen bestehlen. Von dem, was die Ermittler gesammelt haben, nahm er etwa 280.000 Euro (291.844 US-Dollar) mit.

Es bereitete auch dem in Wien ansässigen Unternehmen für digitale Sicherheitslösungen A-Trust Kopfzerbrechen. Es bietet Identitätsschutzdienste für Verbraucher, die von einem Dieb ausgenutzt wurden. Das Unternehmen half dabei, den Betrüger aufzudecken, nachdem die Polizei herausgefunden hatte, was los war.

Mit Hilfe eines weiteren Betrugs betrog der Mann im Zeitraum von 2005 bis 2022 16 Personen. Anfangs waren diese Opfer Freunde, denen er von verschiedenen finanziellen Situationen erzählte. Er bat um Geld und versprach fälschlicherweise, die Schulden zurückzuzahlen.

Als der Brunnen versiegte, suchte er nach Opfern, denen er gewinnbringende Investitionen in Kryptowährungen versprach. Einige überzeugte er sogar, Kredite aufzunehmen, um Investitionen zu tätigen. Diese Betrügereien verursachten den Opfern einen Gesamtverlust von mindestens 220.000 € (229.306 $).

Die Polizei verhaftete den Mann und ließ ihn später frei, klagt ihn jedoch wegen Betrugs, Geldwäsche, Diebstahls und anderer Verbrechen an. Diejenigen, die ihm ihre Bankkonten angeboten haben, werden der Geldwäsche angeklagt.

Online-Betrug wird nicht verschwinden

Online-Betrug ist fast seit dem Aufkommen des weit verbreiteten Internets vor etwa 40 Jahren aufgetreten. Trotz erhöhter Sicherheitsmaßnahmen und besserer Technologie sind sie immer noch weit verbreitet, da die Verbraucher weiterhin auf alte Tricks hereinfallen.

Kürzlich musste die britische Polizei eine Kampagne starten, um 200.000 Menschen darüber zu informieren, dass sie möglicherweise auf einen Bankbetrug hereingefallen sind. Das BBC Berichten zufolge riefen Betrüger ihre Opfer an, die sich als Bankvertreter ausgaben, und teilten dem „Kunden“ mit, dass sein Konto gehackt worden sei.

Die Diebe fragten dann nach bestimmten persönlichen Daten und Sicherheitsinformationen, die mit dem Konto verbunden sind. Zielt auf frei kommunizierte Informationen ab. Ein Kunde verlor Berichten zufolge 3 Millionen Pfund (3,6 Millionen US-Dollar) durch den Betrug. Die meisten Menschen verloren Berichten zufolge jeweils ein paar tausend Dollar.

Im Moment sollten die Verbraucher wissen, dass keine Bank einen Kunden anruft und nach der Bankverbindung von jemandem fragt. Einige ignorierten die Nachricht jedoch offenbar. Die gute Nachricht über Bankbetrug in Großbritannien ist, dass die Polizei bereits mehr als 120 Personen festgenommen hat, die den Betrug organisiert und durchgeführt haben.

Verbraucher sind nicht die einzigen Opfer von digitalem Betrug. Selbst einige der größten und fortschrittlichsten Unternehmen der Welt sichern ihre Plattformen nicht angemessen ab. Der Glücksspielanbieter DraftKings ist ein gutes Beispiel, da er derzeit erneut mit einem PR-Albtraum zu kämpfen hat, nachdem mehrere Kunden ihr Vermögen verloren haben.

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